← Zur spielbaren Vorschau

Fünf Runden. Zehn Fakten. Fünf erfundene Aussagen.

Redaktionsentwurf · geprüft am 29. September 2026. Diese Ansicht enthält alle Lösungen. Die Reihenfolge der Aussagen im Spiel wird bei jedem Start neu gemischt. Ausführlicher Rechercheabgleich: Recherche und Fake-Prüfung.

1. Zwischen Mensa und Prüfungsphase

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

29% der Studierenden an Schweizer Hochschulen berichteten 2024 mittelschwere bis schwere Depressionssymptome.

Der Anteil stieg gegenüber 2020 um sechs Prozentpunkte. Gemeint sind Symptome im Fragebogen, keine ärztlich gestellten Diagnosen.

BFS · Studien- und Lebensbedingungen an den Schweizer Hochschulen 2024 ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2024
28’800 Studierende an Schweizer Hochschulen; Online-Befragung, Antwortquote 67%.
S. 1–4: Ergebnisse und Definitionen

Nationale Befragung; Selbstauskünfte. Depressionssymptome wurden mit dem PHQ-9 erfasst. Doktorierende waren nicht eingeschlossen.

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Jede vierte studierende Person an Schweizer Hochschulen gab 2024 an, während des Studiums Diskriminierung erlebt zu haben.

Die Befragung erfasste Erfahrungen innerhalb der Hochschule, etwa im Zusammenhang mit Geschlecht, Sprache oder Nationalität.

BFS · Studien- und Lebensbedingungen an den Schweizer Hochschulen 2024 ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2024
28’800 Studierende an Schweizer Hochschulen; Online-Befragung, Antwortquote 67%.
S. 1–4: Ergebnisse und Definitionen

Nationale Befragung; Selbstauskünfte. Depressionssymptome wurden mit dem PHQ-9 erfasst. Doktorierende waren nicht eingeschlossen.

FAKE — EIGENS FÜR DAS QUIZ ERFUNDEN

Studierende mit handgeschriebenen To-do-Listen berichteten nach zwei Wochen 23% weniger Prüfungsstress als Studierende mit einer Listen-App.

Für dieses Quiz erfunden: der Vergleich, die Studiendauer und die 23%. Für genau dieses Ergebnis haben wir keinen passenden Studienbeleg gefunden. Das sagt nichts darüber aus, welche Planung dir persönlich hilft.

Fiktiver Arbeitstitel: Papier oder App? Zwei Wochen Studienplanung (2025)
Erfundene randomisierte Studie mit 640 Studierenden und einer Papier- sowie einer App-Gruppe.

Kein echter Verlag, keine echte Hochschule und keine erfundene DOI werden als Quelle ausgegeben. Die Recherche fand keinen passenden Beleg für das konkrete Resultat; das ist kein Beweis, dass der allgemeine Effekt unmöglich ist.

Merksatz: Ein Fragebogen kann Symptome erfassen. Eine ärztliche Diagnose ist das noch nicht.

2. Frag doch die KI?

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Rund jede zehnte befragte Person zwischen 14 und 25 Jahren in der Schweiz nennt KI als Gesprächspartner bei Problemen.

Genau waren es 10,8%. Meist kam KI zusätzlich zu Menschen zum Einsatz; nur 0,4% nannten ausschliesslich KI.

Pro Juventute · Jugendstudie 2026 ↗
Veröffentlicht 2026 · Daten 2025
960 gültige Interviews; 14–25 Jahre; Schweiz; nach Sprachregion und Geschlecht gewichtet.
S. 24–25, Tabelle 21; Methodik S. 5–6

Online-Befragung von August bis Oktober 2025. Mehrere Gesprächspartner konnten genannt werden; erfasst wurde keine Wirksamkeit von KI.

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Schon 2024 hatten 71% der befragten 12- bis 19-Jährigen in der Schweiz KI-Tools bereits genutzt.

Die 2025 veröffentlichte Auswertung zeigt, wie verbreitet KI bereits war. Häufigkeit und Zweck der Nutzung unterscheiden sich.

ZHAW / Swisscom · JAMESfocus: KI im Alltag von Jugendlichen ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2024
1’183 Jugendliche, 12–19 Jahre, aus den drei grossen Schweizer Sprachregionen.
Ergebnisse zur Nutzung von KI-Tools

Vertiefung der JAMES-Befragung 2024. Nutzung umfasst auch seltene Nutzung; die Zahl bedeutet nicht, dass alle KI täglich nutzen.

FAKE — EIGENS FÜR DAS QUIZ ERFUNDEN

Junge Erwachsene prüften KI-Antworten 32% seltener nach, wenn daneben ein grünes Häkchen stand – obwohl die Antworten identisch waren.

Für dieses Quiz erfunden: dieses Häkchen-Experiment und die 32%. Für das konkrete Ergebnis haben wir keinen Beleg gefunden. Ob Gestaltung Vertrauen beeinflusst, ist eine eigene Forschungsfrage.

Fiktiver Arbeitstitel: Grünes Häkchen, grosses Vertrauen? (2025)
Erfundenes Online-Experiment mit 480 Personen von 18 bis 25 Jahren; identische Antworten mit oder ohne grünes Häkchen.

Kein echter Verlag, keine echte Hochschule und keine erfundene DOI werden als Quelle ausgegeben. Die Recherche fand keinen passenden Beleg für das konkrete Resultat; das ist kein Beweis, dass der allgemeine Effekt unmöglich ist.

Merksatz: Ein überzeugendes Design macht eine Antwort noch nicht richtig. Entscheidend ist, ob sich die Quelle prüfen lässt.

3. Warum scrollen wir eigentlich?

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Nur 4% der befragten Schweizer Jugendlichen stimmten Selbstdarstellung als Motiv für ihre Social-Media-Nutzung zu.

Gefragt wurde unter anderem danach, andere zu beeindrucken oder sich positiv darzustellen. Der Wert beschreibt Selbstauskünfte, nicht die tatsächliche Zahl der Selfies.

ZHAW / Swisscom · JAMESfocus: Warum nutzen Jugendliche soziale Netzwerke? ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2024
12–19-Jährige in der Schweiz; Auswertung der Nutzungsmotive: n = 1’099.
Berichtsseite 8 / PDF-Seite 12, Abbildung 1

Selbstberichtete Motive; Anteile mit Zustimmung auf zusammengefassten Skalen. Mehrere Motive sind möglich; die Prozente ergeben nicht 100%.

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

46% der befragten Schweizer Jugendlichen stimmten Informationssuche als Motiv für ihre Social-Media-Nutzung zu.

Dazu zählten Nachrichten, neue Ideen und das Lernen neuer Dinge. Die untersuchten Jugendlichen waren 12 bis 19 Jahre alt.

ZHAW / Swisscom · JAMESfocus: Warum nutzen Jugendliche soziale Netzwerke? ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2024
12–19-Jährige in der Schweiz; Auswertung der Nutzungsmotive: n = 1’099.
Berichtsseite 8 / PDF-Seite 12, Abbildung 1

Selbstberichtete Motive; Anteile mit Zustimmung auf zusammengefassten Skalen. Mehrere Motive sind möglich; die Prozente ergeben nicht 100%.

FAKE — EIGENS FÜR DAS QUIZ ERFUNDEN

Wer Social-Media-Apps in einen Ordner namens «Später» verschob, öffnete sie in einem Experiment 27% seltener als zuvor.

Für dieses Quiz erfunden: das Ordner-Experiment und die 27%. Forschung zu digitalen Gewohnheiten gibt es; dieses konkrete Resultat konnten wir nicht belegen.

Fiktiver Arbeitstitel: Der Später-Ordner: kleine Änderung, weniger App-Starts (2025)
Erfundene zweiwöchige Feldstudie mit 360 jungen Erwachsenen; App-Starts vor und nach dem Verschieben in einen Ordner.

Kein echter Verlag, keine echte Hochschule und keine erfundene DOI werden als Quelle ausgegeben. Die Recherche fand keinen passenden Beleg für das konkrete Resultat; das ist kein Beweis, dass der allgemeine Effekt unmöglich ist.

Merksatz: Bei Prozentzahlen lohnt sich die Frage: Wer wurde was gefragt? Mehrere Nutzungsmotive können gleichzeitig zutreffen.

4. Noch ein Reel. Oder eine Pause?

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Eine Auswertung von 71 Studien fand: Stärkere Kurzvideo-Nutzung hängt mit schlechterer Aufmerksamkeit und psychischer Gesundheit zusammen.

Die stärksten kognitiven Zusammenhänge betrafen Aufmerksamkeit und Impulskontrolle. Daraus folgt nicht, dass Kurzvideos allein die Ursache sind.

Nguyen et al. · Feeds, Feelings, and Focus · Psychological Bulletin ↗
Veröffentlicht 2025
Metaanalyse: 71 Studien mit insgesamt 98’299 Teilnehmenden; Jugendliche und Erwachsene.
Abstract; DOI: 10.1037/bul0000498

Die Analyse bündelt Zusammenhänge. Sie belegt nicht, dass Kurzvideos allein die Ursache schlechterer Aufmerksamkeit oder psychischer Belastung sind.

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

In einem Experiment mit Studierenden verbesserte eine dreiwöchige Reduktion der Smartphone-Zeit unter anderem Stress und Schlaf gegenüber der Kontrollgruppe.

Das Ziel waren höchstens zwei Stunden täglich. Nach dem Experiment stieg die Bildschirmzeit rasch wieder; dauerhafte Verbesserungen sind damit nicht belegt.

Pieh et al. · Smartphone screen time reduction improves mental health · BMC Medicine ↗
Veröffentlicht 2025 · Daten 2023/24
111 Studierende in Österreich, 18–29 Jahre; zufällige Zuteilung zu zwei Gruppen.
Abstract, Results und Discussion

Drei Wochen, Ziel höchstens zwei Stunden Smartphone-Zeit täglich. Kleine, nicht verblindete Studie mit gesunden Studierenden; Nutzung stieg danach wieder an.

FAKE — EIGENS FÜR DAS QUIZ ERFUNDEN

Nach einer zehnminütigen Lernpause mit Kurzvideos erinnerten sich Studierende an 18% mehr Lernstoff als nach einer Pause ohne Bildschirm.

Für dieses Quiz erfunden: dieser Lernversuch und die 18%. Für genau diesen Vorteil fanden wir keinen passenden Beleg. Andere Kurzvideo-Studien untersuchen andere Gedächtnisaufgaben.

Fiktiver Arbeitstitel: Reel-Pause und Erinnern von Lernstoff (2025)
Erfundene randomisierte Untersuchung mit 240 Studierenden, zehnminütiger Pause und anschliessendem Wissenstest.

Kein echter Verlag, keine echte Hochschule und keine erfundene DOI werden als Quelle ausgegeben. Die Recherche fand keinen passenden Beleg für das konkrete Resultat; das ist kein Beweis, dass der allgemeine Effekt unmöglich ist.

Merksatz: Zusammenhang ist nicht automatisch Ursache. Ein zufällig zugeteiltes Experiment kann andere Fragen beantworten als eine Befragung.

5. Was uns verbindet

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Rund drei Viertel der befragten 14- bis 25-Jährigen in der Schweiz sprechen bei Problemen mit Freundinnen, Freunden oder Kolleginnen und Kollegen.

Der Anteil betrug 75,9%. Mehrere Antworten waren möglich; daraus lässt sich nicht ableiten, wie hilfreich jedes Gespräch war.

Pro Juventute · Jugendstudie 2026 ↗
Veröffentlicht 2026 · Daten 2025
960 gültige Interviews; 14–25 Jahre; Schweiz; nach Sprachregion und Geschlecht gewichtet.
S. 24–25, Tabelle 21; Methodik S. 5–6

Online-Befragung von August bis Oktober 2025. Mehrere Gesprächspartner konnten genannt werden; erfasst wurde keine Wirksamkeit von KI.

BELEGT — SINNGEMÄSSE ZUSAMMENFASSUNG

Eine zweiwöchige Internetsperre auf dem Smartphone verbesserte in einer randomisierten Studie die gemessene Daueraufmerksamkeit – Anrufe und SMS blieben möglich.

Auch WLAN war auf dem Handy gesperrt; andere Geräte durften online bleiben. Viele Teilnehmende hielten die Sperre nicht durch, was die Übertragbarkeit begrenzt.

Castelo et al. · Blocking mobile internet on smartphones · PNAS Nexus ↗
Veröffentlicht 2025
Randomisierte Studie mit zunächst 467 Erwachsenen; 313 schlossen alle drei Befragungen ab.
Abstract; Results: Compliance and attrition; Effects on psychological functioning

Zwei Wochen Internetsperre auf dem Smartphone, inklusive WLAN. Anrufe, SMS und Internet auf anderen Geräten blieben möglich. Nur 119 hielten die Sperre mindestens zehn Tage ein.

FAKE — EIGENS FÜR DAS QUIZ ERFUNDEN

Studierende, die ihre Stimmung zwei Wochen täglich mit drei Emojis festhielten, fühlten sich 19% weniger einsam als eine Vergleichsgruppe.

Für dieses Quiz erfunden: das Drei-Emoji-Experiment und die 19%. Forschung zu Stimmungstagebüchern existiert, belegt aber nicht diese konkrete Behauptung.

Fiktiver Arbeitstitel: Drei Emojis am Tag und soziale Verbundenheit (2025)
Erfundene randomisierte Studie mit 420 Studierenden, privatem Emoji-Tagebuch und einer Vergleichsgruppe ohne Tagebuch.

Kein echter Verlag, keine echte Hochschule und keine erfundene DOI werden als Quelle ausgegeben. Die Recherche fand keinen passenden Beleg für das konkrete Resultat; das ist kein Beweis, dass der allgemeine Effekt unmöglich ist.

Merksatz: Auch eine plausibel klingende Zahl braucht eine Quelle. Und ein Studienergebnis ist kein Versprechen für jede einzelne Person.

Die erfundenen Studiendesigns sind interne Quizfiktion, keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Das Spiel stellt keine Diagnosen und gibt keine individuellen Behandlungsempfehlungen.